Do
23
Jun
2011
Uelsen-Fahrt war ein voller Erfolg!
Die Mannschaftsfahrt 2011 sollte an die holländische Grenze gehen. Es ging noch einmal darum, die Meisterschaft in vollen Zügen zu feiern. Und zwar im Kreis seiner liebsten Kollegen. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen, die Fahrt war für alle der absolute Knaller.
Nach neun Jahren sollte es also wieder mal ins geliebte Uelsen gehen. Back to the rules, so hieß das Motto, obwohl die Konstellation eine ganz andere war. Die Ruhrpott Kicker machten sich also auf um eine tolle Saison mit dem krönenden Abschluss in Form des Aufstieges zu feiern. Ganze zwölf Pottler trafen sich um 16 Uhr in den Weywiesen, um die Mission endlich zu starten. Anfangs musste man noch näher hinschauen, denn scheinbar ist das Altersheim von Ruhrpott unterwegs gewesen. Denn von der jungen Garde waren nur Wirschi und Ike am Start. Aber das sollte keinen stören. Die Fahrt ging los und bereits nach wenigen Kilometern lernten sich besonders Oli und Steudel Sascha kennen. Man tauschte sich aus. So wird sich also Oli nach seiner Hochzeit niemals bei facebook anmelden und Sascha weiß, dass Usher Oli´s Lieblingsinterpret ist. Im anderen Auto wurde zur selben Zeit gewettet und Ike hatte mit einer 1,2 dabei die geringste Quote. Am Ende sollten sich alle im letzten PKW irren. Denn meistens kommt es ganz anders.
Endlich in Uelsen angekommen wurden die zwölf Krieger auf die zwei Bungalows verteilt, Senior zum Einkaufen geschickt und beim Pizzamann Pizza bestellt. Die ersten wurden langsam lustiger , Oli haute die ersten Witze in die Runde. Da störte es auch keinen, dass Stefan Heinz seine Pizza Hanni und Nanni genoss, unser Doktor seine Pizza komplett voller Zaziki hatte und einer schon Bankrott war. Wobei es stellt sich im weiteren Verlauf der Geschichte dar, dass Katzen immer auf den Beinen landen. Das Wetter war schlecht, es regnete und es war nicht besonders warm. Aber der Stimmung tat das keinen Abbruch. Irgendwann ging es dann in Richtung Diskothek und die ganze Truppe feierte was das Zeug hält.
Highlights hier: Würde sich Heinzi immer so bewegen wie auf der Tanzfläche, wäre er ein ganz großer seiner Zunft. Wahnsinn, besonders mit Eddy im Gepäck, denn auch in Uelsen waren sie die siamesischen Zwillinge. Steudel Sascha hatte erst Doppel-Whopper-Wochen (Frage: Seid ihr jetzt zusammen? oder Papa gibst du mir ein Bier aus?), ehe es ihm zu den asiatischen Wochen verschlug. Das aber nicht immer im Einklang mit den anderen Gästen. „Es ist besser für dich, du gehst jetzt!“ - „Ok, dann gehe ich jetzt!“ Oli schaffte es nicht mehr ganz bis nach Hause und zog es vor in der Disko zu schlafen, wohltuend dabei sein Spannbetttuch um seinen Körper. Und Ohm konnte es nicht verstehen, dass er ganz ohne Döner nach Hause gekommen ist.
Zurück in den Bungalows bescherte Depri seinen Bungalowgenossen einen ganz unverschämten Lachflash. Besonders unsere italienischen Brüder waren angetan. Denn nun wissen sie aus sicherer Quelle, dass man nicht Popo, sondern Kaka kratzt und wenn man unverschämt laut furzt und sich entschuldigt, meistens auch Land im Spiel ist. Apropos furzen. Der Doktor hat es nämlich ganz vorzüglich geschafft, das komplette Bungalow in einen – naja nennen wir es mal - streng richenden lokusähnlichen Ort zu verwandeln. Doch das Motto lautete: „Je schlimmer, desto besser.“ So erkannte auch Majo schnell, dass der Doktor wohl der Endgegner sein musste.
Am anderen Morgen konnte man sich wundern, denn Majo bereitete ein herrliches Frühstück vor. Doch während Villariba noch relaxte, hat Villabacho wieder durchgedreht. Während die Älteren im Bungalow wieder zu Kräften kamen, Bier getrunken und einen Lachflash nach dem anderen gefahren haben, haben es Wirschi und Ike, unser durchaus sympathischer Kahlgeschorene, geschafft, acht Stunden am Stück Fußball zu spielen. Ein Espresso und die beiden nachtaktiven Teletubbies gaben auch in der Helligkeit Gas und ließen sich auch nicht vom Regen iritieren. Doch auch die restlichen Bungalowmitglieder der beiden Teletubbies (SteudelHeinzi, SteudelEdward, SteudelSenior und SteudelSteudel) wurden in den Bann des Fußballspielens gezogen. Erst wurde am heimischen Bungalow Wandschießen und im weiteren Verlauf auf dem Fußballfeld "Schwarzwälder" gespielt. Da fiel dann auch das Wort des Wochenendes, als SteudelSteudel jeden als Dullek titulierte. Man mag meinen, dass es bei diesem Spielchen nur um den Spaß gehen würde. Doch wer dies dachte, lag falsch. Auch dort schien der Kampf um die Stammplätze ungebrochen, schließlich war mit SteudelSteudel der Co-Trainer zugegen. Mindestens drei Mal landete die Brille aufgrund harter Zweikämpfe auf dem Boden. Die Gegend unterhalb der Gürtellinie wurde mehrmals angepeilt und schließlich setzte Heini noch zu seinem "Gedächtnis-Kick" an, als er den Co-Trainer am Brustkorb traf.
Währenddessen besuchte eine kleine Gruppe (der andere Bungalow) noch die parkeigene Sauna und Neuge erfreute sich besonders dem tollen Wasseraufguss. Den Vogel schoss aber wieder der Doktor ab. Der nämlich rasiert sich mit einem Nassrasierer trocken und zwar ohne Schaum. „Bei den Stoppeln geht das, da passiert nichts, mach ich immer so“, so unser Doktor, der im Laufe des Wochenendes große Sympathien erlangte, indem er seine Pflegergeschichten auspackte. Wir wissen nun was Omas nachts auf einer Stuhllehne machen. Ihr nicht? Wahrscheinlich laut Hallo rufen. Aber das kann der Doktor ja auch jedem gerne selbst erzählen. Jedenfalls eine Stunde nach seiner Rasur hatte er rote Flecken im Gesicht.
Als es dann wieder so langsam in Richtung Disko gehen sollte, erfeute uns besonders Majo durch seine Schattenspiele vor dem Badezimmerspiegel. Schon ein ganz Großer! Dann verarschte uns das Taxi. Ich bin sofort da, hieß es. Und die Truppe stand komplett im Regen. Mittlerweile nannten wir uns nur noch mit dem Spitznamen und ein Steudel davor. Und die komplette Truppe feierte unseren Eddy und zwar ununterbrochen eine Viertelstunde: „Wir lieben dich Steudel-Martin, nur dich, Steudel-Martin, du bist der geilste Steudel auf der ganzen Welt, schade das man dich nicht fi...en kann, wir lieben dich...“ Alle waren begeistert, nur Eddy selbst tat sich ein bißchen schwer. Das Mannschaftsfoto machte Eddy höchstpersönlich und Steudel-Doktor merkte in hundertfacher Wiederholung an: „Es fehlt, Steudel-Martin. Es fehlt, Steudel-Martin. Es fehlt, Steudel-Martin. Es fehlt, Steudel-Martin. Es fehlt, Steudel-Martin. Es fehlt, Steudel-Martin. Es fehlt, Steudel-Martin. Es fehlt, Steudel-Martin...“ Danach noch mal kurz der Kreis und die Mannschaftsaufstellung und nach einer dreiviertel Stunde kam auch endlich das Taxi. Der Diskoaufenthalt hatte es dann schon in sich, nur der hohe Anteil an Holländern machte auf Dauer aggressiv. Naja, immerhin versenkte Steudel-Steudel einen davon in die Pissrinne. Auf die Frage, warum er das gemacht hätte antwortete er: „Der hat mit meinem Penis gesprochen!“ Stimmt! Auf dem Weg nach draußen wollte Wirschi unbedingt seinen Eimer Sangria mitnehmen. Der war schließlich noch nicht leer. An der Kasse hielt man ihn zurück, also setzte Wirschi um fünf Uhr Morgens noch einmal an und zog den Eimer leer. Lecker! Ein Knaller noch zum Schluss. Ein Taxi mit einem Teil der Gruppe war schon eher zuück aus der Disko, als der zweite Teil wieder kam, war ein Bungalow bereits abgeschlossen, mit dem Doktor drin. Majo stürmt ins andere Bungalow: „Wo is der Ohm, das fette Schwein!? Der hat nich wirklich die Bude abgeschlossen!? Ich bring den um! Sach mir, wo der is!! Ich raste aus!!!" Nur schön, dass der Ohm direkt vor ihm hinter einer Gardine saß und sich gerade abrollte.
Kulstatus hat auch sicherlich die "Nacht- und Nebel"-Aktion (auch wenn es zu diesem Zeitpunkt schon wieder hell war), als die beiden Jüngsten Ike und Wirschi und am zweiten Abend unterstützt durch Heinzi, für den Aufbau einer häuslichen Bungalowfarm sorgten. So waren ab der ersten Nacht ein Schwein und ein Papagei (es waren nur Tiere aus Porzellan) der Bungalowfamilie angehörig. In der zweiten Nacht bereicherte ein Hund den Bungalow. SteudelSteudel war so entzückt von dieser Aktion und auch sehr berührt, so dass er beschloss zwei der drei Tiere unter seine Obhut zu nehmen. Man munkelt noch heute, dass es den Tieren auf SteudelSteudels Terrasse nicht allzuschlecht gehen soll.
Am Sonntagmorgen machte man dann ganz gemütlich und rollte so langsam wieder in Richtung Bottrop. Jungs, vielen Dank für ein geniales Wochenende. Ich habe heute noch Muskelkater im Bauch, denn das hier gibt nur ein Minimum der Lacher her, die wir insgesamt hatten. Es bleibt absolut wiederholungswert und diejenigen, die nicht dabei waren oder sein konnten, tun mur schlichtweg leid! In diesem Sinne, auf ein Wiedersehen in 2012!
Mit an Bord: SteudelPrien, SteudelOhm, SteudelJelle, SteudelMajo, SteudelOli, SteudelNeuge, SteudelHeinzi, SteudelSteudel, SteudelSenior, SteudelMartin, SteudelWirschi und SteudelIke
Kommentare: 6
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#1
ein absolut geiles Wochenende!
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#2
Dullek !!!
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#3
Wie Gay tanzt denn Steudel-Heinrich.....
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#4
wie geil ist denn dieser beitrag,ich habe schon wieder bauchschmerzen vor lachen,schöne grüsse von dem schwein und von dem wau wau ihr dulleks.lol ihr seid einfach die besten.glück auf
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#5
Jungs mit euch gehe ich gerne nochmal weg.
Hat super viel spass gemacht obwohl ich kaum geschlafen habe.
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#6
Jungs, das war ganz großer Sport!

Meister Kreisliga C 2010/2011









