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14

Jun

2011

Rückblick: Fahrradtour Mai 2010

Die Pfingstfahradtour der Ruhrpott Kicker im Mai 2010 sollte ein voller Erfolg werden. Insgesamt 17 tapfere Pottler machten sich auf dem Weg, einen tollen Tag zu verbringen, welcher mit etlichen Highlights gespickt wurde.

Es war 9.45 Uhr, Treffpunkt im Garten bei Steudel Sascha, der mit viel Liebe zum Detail die Radtour und Route geplant hat. Die ersten Getränke haben schon gezischt, als Tim Bachmann und Daniele Lepori zur Überraschung aller mit einem Tandem aufliefen. Das Gelächter war groß, doch dieses Tandem sollte sich als eine absolute Geheimwaffe erweisen. Marius Hampel meldete sich, dass sein Fahrrad einen Platten hatte, so dass er erst nachkommen könnte. Sebastian Droste machte die Schule blau, hatte aber Notdienst, er fuhr also mit dem Auto. Es ging also los.

Schönstes Wetter für ein geiles Team! Schönstes Wetter für ein geiles Team!

Steudel Sascha fuhr vor, die Meute hinterher. Erster Halt: Natrathstraße… Natürlich Quatsch, wir hielten bei Elkes Treff und der Trainer haute erst einmal eine Kiste raus. Die ersten wurden schon lustiger und ehe es zu spät werden sollte (fliegende Schokolade und kotzende Kinder) ergriff Daniele Lepori das Wort, um einige Sätze an die Mannschaft zu richten und Ehrungen vorzunehmen.

Das Übliche wurde erzählt, das Fazit der Saison fiel positiv aus, als die drei trainingsfleißigsten Spieler belohnt werden sollten. Die meisten Einheiten absolvierte unser Mettigel Christian Rödel, der die komplette Saison über gerade einmal fünf Einheiten verpasste. Lohn, ein 30€ Gutschein von Teamsport Philipp. Auf den Plätzen folgten Roman „Junior“ Morinc (20€ Gutschein) und Roman „Senior“ Skowranek (10€ Gutschein). Letzterer war leider nicht anwesend, weil er zum Pfingstwochende nach Holland verreiste. Weiter im Text. Der Mettigel räumte so richtig auf, denn auch den Pokal für den besten Torschützen angelte er sich, 26 Tore stehen bis dato auf seinem Konto, an der Spitzenposition wird auch der letzte Spieltag nichts mehr ändern können. Obwohl Mario Lepori lautstark verkündete: „Im letzten Spiel schieße ich noch 15 Tore!“ Kleiner Tipp: Majo, das reicht immer noch nicht!

Schulz, Bachmann und Neugebauer: einfach Gewinnertypen! Schulz, Bachmann und Neugebauer: einfach Gewinnertypen!

Tim Bachmann wurde zudem zum Spieler der Saison gewählt, Christian Neugebauer zum Pechvogel und der Trainer (wer sollte es auch sonst werden?) zum Trainer der Saison. Alle drei bekamen wunderprächtige T-Shirts überreicht. Zum Schluss gab es noch einmal vier Ehrenpreise. So sicherten sich folgende Pottler folgende Kategorien. David Wirsch ist ausnahmslos Chef der Ruhrpott-Kids, er verwies Sebastian Droste und Roman Morinc auf die Plätze. Gökhan Aydin ist eindeutig der schnellste und wieselflinkeste, Dennis Ohm und Neuge hatten keine Chance. Bittere Niederlage für Ohm, denn auch zum Burgerwettessen würden die Pottler nicht ihn ins Rennen schicken, sondern eben diesen Neuge, der auch unseren türkischen Schlagerstar Gülcan im Regen stehen ließ. Zu guter Letzt, war da noch dieser Daniel Boom Gönnersdoof, der zum attraktivsten, erotischsten und gepflegtesten Ruhrpott Kicker gewählt wurde. Auf den Plätzen folgten Daniel Gönnersdorf und Professor Gönni.

Am Heithofsee wurde ein wenig Ball gespielt! Am Heithofsee wurde ein wenig Ball gespielt!

Weiter ging´s in Richtung Whiskeybude. Es war jetzt so etwas 13 Uhr, da meldete sich endlich der Hampel, er hatte sein Fahrrad repariert bekommen – endlich – aber jetzt hatte er keine Lust mehr. Der Tag ging also ohne den kleinen Wonneproppen über die Bühne. Die Whiskeybude war nur ein kurzer Zwischenstopp, auch da sind wir wieder aufgefallen. Als Majo lautstark offenbarte: „Ich würde jetzt nicht pissen gehen, der Rödel war da gerade scheißen“, machten zwei ältere Damen Daniel Böhnisch darauf aufmerksam, wir sollten doch mal unsere Sprache überdenken und sowas würde nicht für hohe Intelligenz sprechen. Aber zumindest mit seiner Aussage hatte Majo recht. Das Klo stank zum Erbrechen und obendrauf konnte man ungefähr bis in die Sickergrube pissen. Egal – weiter ging´s!

Nächster Halt war eine kleine Holzhütte auf den Weg zum Heithofsee. Absoluter Raupenalarm, überall wo man hinguckte hingen zig kleine Möchtegern-Schmetterlinge. Kleine Bierpause, dann machte uns Steudel Sascha schon auf den Zeitplan aufmerksam. Es ging halt nicht, wir mussten weiter. Irgendwann am Heithofsee angekommen, machten wir uns auf dem Rasen breit, der Ghettoblaster feuerte Musik raus, die ersten schnappten sich eine Pille uns versuchten diese ein bisschen hochzuhalten. War aber ehrlich gesagt gar nicht mehr so einfach. Nächste Bierrunde vom Trainer und vom Co, lachen, Witze machen, Scheiße labern, Pinkeln gehen. War schon ganz angenehm, vor allem als Bachmann und Mettigel dem Ball hinterher spurteten und bis zu den Knöcheln in der Mocke standen. Aufenthalt rund drei Stunden.

An der Whiskybude An der Whiskybude

Mit alle Mann ging es weiter zum Woodpacker, Burger essen, „Endlich“, dachte sich vor allem Neuge, gegessen haben dann aber alle was. Prien/Lepori zeichneten sich durch die große Fresse beim Kickern aus, sollten aber Recht behalten, weil sie alle Gegner weglederten, um ca. 19 Uhr löste sich die Gruppe immer mehr auf, bis zum Champions League Finale nur noch Dennis Prien, Sebastian Droste (Bayern München Fan, Haha), David Wirsch, Daniele Lepori und Dennis Ohm übrig geblieben sind. Und pünktlich zum Anstoß stand auch der Mettigel wieder da, der sich kurzfristig zum Eishockey gucken verabschiedet hatte. Das Finale ist eigentlich schnell erzählt. Schön auf großer Leinwand mit einem Maß Bier wollten wir europäische Spitzenklasse genießen. Während der 90 Minuten Bayern München gegen Inter Mailand war David Wirsch so aggressiv, dass er alle von uns immer hauen wollte und beleidigte – süß der Kleine! Dennis Ohm war schon so weit, dass er sich zu einem „Ich hau den gleich weg!“ hinreißen ließ. Irgendwann bemängelte ein Zuschauer hinter ihm auch die Situation und schimpfte mit ihm, dass er sich hinsetzen solle, damit man in Ruhe gucken kann. Zwei Tore, zwei Mal imposanter Jubel bei Daniele Lepori („Da ist das Ding! Hast du das gesehen! Wie gut macht der das! Wie gut macht der das! Wie gut macht der das! Wie gut macht der das! Wie gut macht der das! Etc.) . An dieser Stelle hatte man eher vermutet, er würde mit einem blauen Auge aus der Sache gehen. Wer konnte da ahnen, dass er am Ende des Abends zwar im Krankenhaus landet, aber nur als Zuschauer und mehr in beratener Funktion.

In der Holzhütte mit Gönni In der Holzhütte mit Gönni

Champions League Ende, die Siegerehrung konnte Jelle dann nicht mehr genießen, denn da war die Leinwand längst nur noch schwarz. Es sollte also gegen 23 Uhr nach Hause gehen. Bachmann ist mit dem Fahrrad vom Ohm nach Hause gegangen, so dass von nun an das Duo Ohm/Lepori mit dem Tandem unterwegs war. Erste Kurve Ohm/Lepori in Front, dahinter Wirsch und Prien. Und es macht Kladusch… Ohm/Lepori hielten an und mussten erst lachen, da lag der Wirsch und hat tatsächlich in Fred-Feuerstein-Manier mit dem Gesicht gebremst. Prien sprang auf und half dem guten Kabauter wieder auf die Beine. Schürfwunde am Knie, alles halb so wild, ekelig war die Platzwunde am Kopf, also blieb uns gar nichts anderes übrig als ein Krankenwagen zu rufen. Mit Blaulicht kam das Team angebrettert und die erste Frage an den Verwundeten war: „Haben sie Alkohol getrunken?“ Antwort vom Wirschi: „Aber keinen Schnaps!“ Richtig, das war auch die Frage. Also, der Krankenwagen hat den Patienten mitgenommen, der Droste hat das Fahrrad vom Patienten mitgenommen und Ohm/Lepori sind von Grafenmühle bis zum Marienhospital in rekordverdächtiger Zeit mit dem Tandem gefahren. Eine absolute Kamikazefahrt, die Betten im Marienhospital waren schon gebucht. Dr.Ohm ist jedenfalls auf der Fahrt 1000 Tode gestorben. Zitate auf der Fahrt (Jelle saß vorne): „Schau mal Ohm, wie schnell die Häuser an uns vorbeirasen, Doktor, wir haben 45 kmh auf dem Tacho, Doktor, wir haben gar kein Licht, ich sehe überhaupt nichts.“ Oder von der anderen Seite (Ohm saß hinten): „ Jelle, guck nach vorne, Jelle, pass auf, Jelle, brems!“ Im Krankenhaus angekommen warteten Doktor und Jelle noch rund eine Stunde bis der verarztete Wirsch wieder zu sehen war. Drei Spritzen und eine genähte Augenbraue waren das Ergebnis. Aber man muss auch mal loben und darf nicht immer nur draufhauen – es war kein Schnaps im Spiel, was Wirschi auf der Anklagebank mit Sicherheit entgegenkommen wird („Sacht dem Manni aber nichts!“). Der Tag ging also irgendwann zu Ende und man kann in aller Deutlichkeit sagen, dass diese Radtour sich gelohnt hat und wirklich alle jede Menge Spaß hatten. Einige hatten am nächsten Morgen sogar einen Schädel. Fazit: absolut Wiederholungswürdig!!!

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Kommentare: 3

  • #1

    DePri (Mittwoch, 15 Juni 2011 22:47)

    Und wieso haben wir das nicht wiederholt? Geiler Text

  • #2

    Schnully (Donnerstag, 16 Juni 2011 10:21)

    Ich glaube nicht das der Wirschi nochmal ins Krankenhaus möchte.

  • #3

    wirschi (Donnerstag, 16 Juni 2011 11:12)

    schnully du hast recht :D obwohl die aktion nachm krankenhaus mitm jelle au geil war :)

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